Kurventraum Sardinien

Mai 28, 2023 - Lesezeit: 3 Minuten

Drei Biker – Ronny, Sepp und Muki – machten sich mit einer brandneuen Suzuki GSX-S 1000GT, einer Triumph Tiger und einer BMW GLT Mitte Mai auf den Weg zur Insel im Mittelmeer. Bis  Livorno waren es 940 wenig abwechslungsreiche Kilometer auf der Strada del Sole. Nach der nächtlichen Fährüberfahrt ging es in der Direttissima ins Hotel nach Santa Maria Navarrese, einem kleinen Dorf in der Nähe des Bikerhotspot Arbatax an der Ostküste der Insel.

Bevor es richtig los ging, galt es ein Adria-Tief auszusitzen. Das Dolce Vita kam auch bei Regengüssen nicht zu kurz. Nach der Zwangspause gings auf frisch gewaschenen Straßen mit dem Kurvenräubern aber so richtig los. Sich mehr in Schräglage als aufrecht auf Bike zu befinden beschreibt wohl am ehesten das Erlebnis, von einer zur anderen Kurve zu tanzen. Besondere Achtsamkeit ist angezeigt, wenn sich Tierkot auf der Straße befindet oder klapprige Autos eher planlos auf einer Landstraße abgestellt sind. Das sind ziemlich sichere Vorzeichen dafür, dass sich nach einer der folgenden Kurven Ziegen, Schweine oder Kühe samt auch gegenüber Motorrädern sehr aktiven Hirtenhunden mitten auf der Straße ein Stelldichein geben. Eine Erkenntnis haben wir Drei mitgenommen: Bei einer solchen nie endenden Kurvenrally sind 250 konzentrierte Kilometer am Tag nahezu das Maximum und die danach stattfindende Strandparty richtig erholsam. 

Der sardische Asphalt trägt über weite Strecken dazu bei, dass sich die Profiltiefe der Pneus überdurchschnittlich rasch reduziert. Deshalb ein Tipp zum Abschluss: Neue Reifen zieht man vergleichsweise günstig gegen Ende der Inseltouren noch auf Sardinien auf. Eine gute Adresse dafür ist Sasso Gomme in Tortoli - https://www.sassogomme.com/. Reifen vorbestellen, Montagetermin gut eine Woche vorher vereinbaren und nach einer halben Stunde fährst du mit dem neuen Gummi deiner Wahl vom Platz. 

Das Roadbook Sardinien wurde übrigens nach 3.200 Kilometern geschlossen.

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